Geschäftsbetrieb der operativen Teilkonzern-Tochtergesellschaft Stürtz GmbH wird durch die Solvesta AG nicht fortgesetzt

Das Gesamtengagement in der Stürtz-Gruppe birgt durch Realisierung von Bewertungsreserven in den anderen Tochtergesellschafen ein positives Gesamtergebnis

 

Der Vorstand der Solvesta AG (WKN: A12UKD, ISIN: DE000A12UKD1; Primärmarkt der Börse Düsseldorf) hat heute beschlossen, das operative Geschäft der Stürtz GmbH nicht fortzuführen, um auch den Weg für einen potentiellen, strategischen Investor zu eröffnen, den operativen Betrieb zu übernehmen.

Die wesentlichen Gründe waren, dass

- keine Einigung mit der Gewerkschaft über eine Erhöhung der regelmäßigen Wochenarbeitszeit auf wettbewerbsfähige 40 Std./Woche erzielt werden konnte,

- eine betriebsnotwendige Neuinvestition in eine Druckmaschine in der gebotenen Zeit mangels Verfügbarkeit einer adäquaten Maschine und mangels adäquater Finanzierungsangebote nicht realisiert werden konnte

und

- das Umsatzvolumen ohne synergetische Zuwächse eine stand-alone Fortführung nicht gerechtfertigt hätte.

Im März 2016 hat die Solvesta AG die Traditionsdruckerei aus der Insolvenz erworben. Nach Feststellung erheblicher Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung durch die ehemalige Geschäftsführerin, wurde - wie gemeldet - nach drei Monaten ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung („ESUG“) angestoßen, um das Unternehmen neu aufzusetzen.

Dr. Patrik Fahlenbach, Vorstandsvorsitzender der Solvesta AG, ergänzt: „Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern und Kunden für ihren unermüdlichen Einsatz zur Rettung des Unternehmens sowie beim Betriebsrat, bei unserem Geschäftsführer Thomas Heininger, Dirk Eichelbaum als Sanierungsgeschäftsführer und der vorläufigen Sachwaltung für die stets kooperative und lösungsorientierte Zusammenarbeit. Wir werden nun die notwendigen juristische Schritte einleiten, dass uns beim Erwerb des Unternehmens im März relevante Informationen seitens der Verkäuferin vorenthalten wurden und die damalige Geschäftsführerin im Nachgang Entscheidungen mit erheblicher Tragweite getroffen hat, für die sie die notwendige Befugnis nicht hatte.“

Die vom Verfahren der Stürtz GmbH nicht betroffenen Gesellschaften „Stürtz Maschinenpark GmbH“ sowie die „Stürtz Immobilien GmbH“ werden zunächst noch weitergeführt. Die Beendigung des Solvesta-Engagements in der Stürtz-Gruppe wird nach Einschätzung des Vorstands mit einem positiven Ergebnis einhergehen, das in den kommenden ca. zwölf Monaten realisiert werden soll.

Dr. Patrik Fahlenbach: „Durch unsere besonnene und sehr detaillierte sowie strukturierte Einkaufsmethodik tragen wir Vorsorge, dass unser Cash at Risk, unsere wichtigste Konzernsteuerungsgröße, durch die miterworbenen dinglichen Sicherheiten wirtschaftlich weitgehend abgedeckt ist. Das gilt auch für unser Engagement in die Stürtz-Gruppe. Über die weiteren Schritte und die dabei erzielten – auch finanziellen - Ergebnisse werden wir aktuell berichten. Generell gilt: Unsere Targets befinden sich immer in besonderen, oftmals sehr schwierigen wirtschaftlichen Situationen, die zum einen ein potentielles Misslingen unserer angestrebten Fortführungsbemühungen in sich tragen, zum anderen aber aufgrund unseres überschaubaren finanziellen Engagements, unserer Erwerbsmethodik und der bereits im Erwerbszeitpunkt gelegten stillen Reserven ein attraktives Ertragspotential innehaben. Dieses gilt es nun im Fall Stürtz zu realisieren.“

 

Der Vorstand

Solvesta AG
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81369 München
Telefon: +49 (0) 89 5526689-0
Telefax: +49 (0) 89 5526689-99
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